Bürgermeisterwahl Verbandsgemeinde Landstuhl — Sonntag, 25. Oktober 2026 Wahl 25. Oktober 2026

Stichwahl, falls nötig: 8. November 2026 Stichwahl 8. November

SAM für die Verbandsgemeinde Landstuhl

Für die Verbandsgemeinde Landstuhl

Ziele

Was ich für die Verbandsgemeinde Landstuhl vorhabe — und worauf es schon heute aufbaut.

Nader „SAM“ Samadi Tehrani im dunkelblauen Hemd, freigestellt vor dem Seitenhintergrund. Er blickt in die Kamera.

Ich verspreche keine Wunder.

Ich werde Ihnen keine Versprechungen machen, von denen ich heute nicht weiß, ob ich sie morgen halten kann.

In Hauptstuhl haben wir gezeigt, dass sich auch unter schwierigen Rahmenbedingungen etwas bewegen lässt.

Meine Ziele

Fünf Schwerpunkte für zwölf Gemeinden

Bürgernahe und leistungsfähige Verwaltung

Kurze Wege, digitale Anträge, verständliche Auskünfte — und feste Ansprechpartner mit Namen.

Ich möchte eine Verwaltung, die zuverlässig, verständlich und serviceorientiert arbeitet — für Bürgerinnen und Bürger ebenso wie für Unternehmen. Das gelingt nur mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die die nötigen Ressourcen haben, Verantwortung übernehmen können und deren Erfahrung zählt.

Was ich mir vornehme

  • Klare Zuständigkeiten und nachvollziehbare Abläufe
  • Digitalisierung dort, wo sie Wege wirklich erleichtert
  • Offene Kommunikation mit Bürgern, Vereinen und Unternehmen
  • Gute Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten der Verwaltung
  • Abläufe gemeinsam mit den Verantwortlichen prüfen und verbessern, wo es sinnvoll ist

Worauf das aufbaut — Hauptstuhl

  • Regelmäßige Bürgerstammtische: Anliegen, Ideen und Kritik werden direkt angesprochen — und jeder bekommt eine nachvollziehbare Antwort.

Solide Finanzen und verantwortungsvolle Investitionen

Klare Prioritäten, Fördermittel ausschöpfen und jeden Euro Steuergeld begründen können.

Die finanziellen Spielräume der Verbandsgemeinde und ihrer Ortsgemeinden sind begrenzt. Deshalb unterscheide ich klar zwischen notwendigen Maßnahmen, langfristig sinnvollen Investitionen und Wünschen, die derzeit nicht finanzierbar sind. Ich verspreche keine Steuersenkungen oder Entlastungen, deren Finanzierung nicht gesichert ist.

Was ich mir vornehme

  • Einnahmen, Ausgaben, Verpflichtungen und Investitionen offen darstellen
  • Ausgaben kritisch prüfen, Fördermöglichkeiten sinnvoll nutzen
  • Die Belastung der Ortsgemeinden durch Umlagen und kommunale Steuern mitbedenken
  • Entscheidungen so treffen, dass die Gemeinden auch morgen noch handlungsfähig sind

Worauf das aufbaut — Hauptstuhl

  • Für 2026 haben wir in Hauptstuhl keine Erhöhung der Steuerhebesätze vorgesehen, obwohl der Haushalt nicht ausgeglichen werden konnte. Das heißt ausdrücklich nicht, dass die Finanzprobleme gelöst sind — es heißt, dass jede Ausgabe sorgfältig geprüft wird.
  • Kita: Im Oktober 2025 begann die Installation einer geförderten Photovoltaikanlage.

Starke Gemeinden und ein lebendiges Miteinander

Alle Ortsgemeinden und die Stadt Landstuhl an einem Tisch. Zusammenarbeit organisieren, Ehrenamt und Vereine unterstützen.

Elf Ortsgemeinden und die Stadt Landstuhl — jeder Ort hat seine eigene Identität und eigene Aufgaben. Als Ortsbürgermeister weiß ich, wie wichtig eine verlässliche Zusammenarbeit zwischen den Gemeinden und der Verbandsgemeindeverwaltung ist.

Was ich mir vornehme

  • Regelmäßiger Austausch mit den Ortsbürgermeisterinnen, Ortsbürgermeistern und den Gremien
  • Ehrenamt, Vereine und das gesellschaftliche Miteinander unterstützen
  • Kinder, Jugendliche, Familien, ältere Menschen und Menschen mit Unterstützungsbedarf in jeder Planung mitdenken
  • Den direkten Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern auch nach dem Wahlkampf fortführen

Worauf das aufbaut — Hauptstuhl

  • Seit September 2024 wieder ein Vereinsring Hauptstuhl, mit mir als Vorsitzendem.
  • Die Kulturreihe „Klein, aber fein!“ und das Café Harmonie als regelmäßiger Treffpunkt, besonders für ältere Menschen.
  • Der Bürgerverein Hauptstuhl e. V., gegründet im Juli 2025 aus dem Engagement von Bürgerinnen und Bürgern.

Wirtschaft, Infrastruktur und Zukunftsperspektiven

Unternehmen unterstützen, gute Standortbedingungen schaffen und Infrastruktur auf lange Sicht planen.

Unternehmen, Handwerksbetriebe und Gewerbetreibende tragen die wirtschaftliche Stärke unserer Region. Die Nähe zu Ramstein und weiteren militärischen Einrichtungen bringt Chancen und Belastungen zugleich. Aus über 25 Jahren Bundeswehr, unter anderem im NATO Allied Air Command in Ramstein und in der Zusammenarbeit mit den U.S. Air Forces in Europe, kenne ich diese Zusammenhänge und die Menschen dahinter.

Was ich mir vornehme

  • Den Dialog mit Unternehmen, Handwerk und Gewerbe intensivieren
  • Prüfen, wie sich die Rahmenbedingungen vor Ort verbessern lassen
  • Den Austausch mit den amerikanischen Streitkräften fördern und die Interessen der Bevölkerung vertreten, auch bei Belastungen wie Lärm
  • Infrastruktur, Mobilität und eine wirtschaftlich sinnvolle Energieversorgung zusammen planen

Worauf das aufbaut — Hauptstuhl

  • K3: Gemeinsam mit dem Landkreis Kaiserslautern und dem Landesbetrieb Mobilität wurde eine barrierefreie Fußverbindung erreicht, freigegeben im September 2025.
  • Neubaugebiet: Abnahme des Vorstufenausbaus im September 2024, Verkauf des ersten gemeindlichen Bauplatzes im Mai 2025.
  • Bürgerbus: Im Juli 2026 übernahm der Bürgerverein das Elektrofahrzeug — getragen vom Ehrenamt, mit kommunaler Unterstützung und Fördermitteln.

Sicherheit und Verantwortung für kommende Generationen

Feuerwehr und Bevölkerungsschutz gut ausstatten. Und in Schulen, Jugend und Familien investieren.

Feuerwehrangehörige übernehmen große Verantwortung für andere — dafür brauchen sie verlässliche Rahmenbedingungen. Ich bin selbst seit 2019 in der Freiwilligen Feuerwehr Hauptstuhl aktiv und kenne das militärische Feuerwehrwesen seit 2011, auch als Einsatzleiter.

Was ich mir vornehme

  • Bedarfsgerechte Ausstattung, Fahrzeuge, Ausbildung und Nachwuchsgewinnung
  • Einsatz- und Ausfallkonzepte gemeinsam mit den Wehrführungen überprüfen und weiterentwickeln
  • Schulen und Betreuungseinrichtungen im Rahmen der kommunalen Zuständigkeit voranbringen
  • Heute Entscheidungen treffen, die auch für kommende Generationen tragfähig sind

Worauf das aufbaut — Hauptstuhl

  • Kita: Anfang 2026 war die Erneuerung der Heizungsanlage dringend — ich habe dazu eine Eilentscheidung getroffen. Die Verbesserung des Raumklimas im Sommer ist als nächstes Vorhaben aufgegriffen.

In Hauptstuhl

Gemeinsam angepackt

  • Wenn es dringend ist, wird entschieden

    Anfang 2026 musste die Heizung der Kita erneuert werden. Wegen der Dringlichkeit habe ich eine Eilentscheidung getroffen.

  • Lösungen mit allen Beteiligten

    An der K3 wurde gemeinsam mit dem Landkreis Kaiserslautern und dem Landesbetrieb Mobilität eine barrierefreie Fußverbindung erreicht, freigegeben im September 2025.

  • Die Leistung liegt bei den Menschen

    Im Juli 2026 übernahm der Bürgerverein das Elektrofahrzeug für den Bürgerbus. Die besondere Leistung liegt bei den Menschen, die dieses Angebot mit ihrem Engagement tragen.

  • Auch die stille Arbeit zählt

    Mit engagierten Helferinnen und Helfern: Pflegearbeiten auf dem Friedhof und Maßnahmen zur Erhaltung des Ehrenmals.

Nicht alles ist bereits abgeschlossen. Manche Maßnahmen benötigen Zeit, finanzielle Mittel, Förderungen oder Entscheidungen anderer Stellen.

SAM on Tour

Was ich in allen zwölf Orten gehört habe

  • Straßen und Verkehrssicherheit
  • Belastung durch Lärm
  • Wirtschaftliche Entwicklung
  • Finanzen der Gemeinden
  • Ausstattung der Feuerwehren
  • Kinderbetreuung
  • Ehrenamt
  • Zustand kommunaler Einrichtungen
  • Tierschutz
  • Mobilität
  • Angebote für Jugendliche
  • Zusammenarbeit mit den amerikanischen Streitkräften

Meine Haltung

Was ich Ihnen zusage

  • Ich werde zuhören, auch wenn Kritik unbequem ist.
  • Ich werde Fragen stellen, wenn Entscheidungen oder Abläufe unklar sind.
  • Ich werde mich mit Fachleuten austauschen und unterschiedliche Perspektiven berücksichtigen.
  • Ich werde offen erklären, wenn etwas nicht möglich ist, und nach Alternativen suchen.
  • Ich werde Verantwortung für meine Entscheidungen übernehmen und Fehler nicht verschweigen.
  • Ich werde unsere vorhandenen Möglichkeiten verantwortungsvoll nutzen.

Respekt und Zusammenarbeit

Als Bürgermeister möchte ich mit allen demokratisch gewählten Mitgliedern des Verbandsgemeinderates respektvoll und konstruktiv zusammenarbeiten.

Eine gute Idee wird nicht dadurch schlechter, dass sie von einer anderen politischen Gruppierung stammt.

Führung bedeutet für mich nicht, über Menschen zu stehen. Führung bedeutet, Verantwortung für Menschen und gemeinsame Aufgaben zu übernehmen.

Vertrauen entsteht für mich nicht durch große Versprechen, sondern dadurch, dass Worte und Handlungen zusammenpassen.